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Doktorandenstelle (m/w/d), 65%-TVL-E13, befristet bis 31.12.2023  - im WIN-Projekt "Verschwörungstheorien, Alternativmedizin und Parawissenschaft – wirken Heterodoxien individuell stabilisierend in einer instabilen Welt?"

Studentische Hilfskraft (m/w/d) - Full-Stack-Entwickler (MERN-Stack). 

Informationen zu den Ausschreibungen

Im WIN-Projekt "Verschwörungstheorien, Alternativmedizin und Parawissenschaft – wirken Heterodoxien individuell stabilisierend in einer instabilen Welt?" ist  ab dem 01.07.2021 eine

Doktorandenstelle (m/w/d)

in 65% Teilzeit (Entgeltgruppe 13 TV-L) zu besetzen.

Von dem*der Doktorand*in wird eine aktive Mitarbeit in dem interdisziplinären Forschungsprojekt "Heterodoxien als Stabilitätsfaktoren" in dem an der Universität Freiburg angesiedelten Projektbereich erwartet.
Der Fokus der Mitarbeit im Forschungsprojekt liegt insbesondere auf den Themenfeldern
Wissenschaftstheorie, Argumentationstheorie, narrative Identität. Das Promotionsprojekt sollte ebenfalls im weiteren Bereich der Heterodoxie-Forschung (Pseudowissenschaften, Verschwörungstheorien, Esoterik, Parapsychologie etc.) angesiedelt sein und vorzugsweise als eine philosophische Dissertation angemeldet bzw. geplant sein.

Die Stelle ist vom 01.07.2021 bis zum 31.12.2023 zu besetzen.

Bitte bewerben Sie sich mit -kurzer (ca. eine Seite) Stellungnahme, inwiefern Sie das WIN-Projekt durch Ihre Mitarbeit bereichern würden, -CV, -Angabe von einer Referenzperson, -Exposé des Promotionsprojekts (höchstens zehn Seiten).
In dem für die Ausschreibung relevanten philosophisch-literaturwissenschaftlichen Teilbereich des Forschungsprojektes geht es zum einen um die Rekonstruktion und Evaluierung argumentativer Rechtfertigungsstrategien heterodoxer Strömungen und zum anderen um die Analyse biographischer Narrative hinsichtlich ihrer stabilisierenden Rolle für heterodoxe Annahmen und Entwürfe. Aus philosophischer Perspektive sollen insbesondere wissenschaftstheoretische und epistemologische Rechtfertigungsstrategien von Heterodoxien rekonstruiert und argumentationstheoretisch systematisiert werden. Diese Rechtfertigungen sind häufig Teil einer diskursiven Bewegung von Polemik und Apologetik und dienen dazu, das eigene heterodoxe System zu stabilisieren und gleichzeitig die etablierte akademische Forschung zu destabilisieren. Die Rekonstruktion und Systematisierung dient dem übergeordneten interdisziplinären Forschungsprojekt in einem weiteren Schritt dazu, experimentell zu testen, inwiefern die Rechtfertigungsstrategien Auswirkungen auf stabile und instabile Zustände im Gehirn haben. Aus literaturwissenschaftlicher Perspektive sollen insbesondere die subjektiven Narrative parapsychologischer Autorschaft analysiert werden. Von vielen Vertreterinnen und Vertretern der Parapsychologie gibt es autobiographische Zeugnisse, die eine Auseinandersetzung mit dem je eigenen ‚Weg zur Parapsychologie‘ enthalten. Die Hinwendung zur Parapsychologie erscheint darin regelmäßig als ein Stabilisierungsfaktor, der eine biographische Krisenerfahrung (Destabilisierung) einhegt. Vielfach lässt sich beobachten, dass die Autobiographien zur Rechtfertigung oder Plausibilisierung der wissenschaftlich heterodoxen Entwürfe dieser Autorinnen und Autoren dienen: Die Parapsychologie ist ein integrales Element ihrer „narrativen Identität“ und verleiht ihrem Selbst-Entwurf Stabilität.

Bitte senden Sie Ihre Bewerbung in elektronischer Form bis zum 05.05.2021 an:

mathis.lessau@philosophie.uni-freiburg.de

hans-christian.riechers@germanistik.uni-freiburg.de

Schwerbehinderte Bewerber*innen werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt.

 


In der Forschungsstelle "Theologenbriefwechsel im Südwesten des Reichs in der Frühen Neuzeit (1550-1620)" ist ab Mai 2021 oder zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine Stelle als

 

 

Studentische Hilfskraft (m/w/d)

- Full-Stack-Entwickler (MERN-Stack) -

 

für rund 20-40 Std./Monat zu besetzen. Die genaue Stundenzahl erfolgt nach individueller Absprache.

Die Hauptaufgabe liegt in der Weiterentwicklung einer auf modernen Webtechnologien/Javascript basierenden Web-Anwendung. Die Anwendung dient den MitarbeiterInnen des Projekts dazu, Informationen von ~35.000 Briefen und damit verbundenen Personen, Orten und Sachen zu sammeln, zu erschließen und zu präsentieren. Die Datenbankanwendung läuft unter https://thbw.hadw-bw.de.

Weitere Informationen zum Projekt finden Sie unter www.hadw-bw.de/thbw. Voraussetzung ist ein hohes Interesse und Neugierde an JavaScript und Web Technologien im Allgemeinen. Grundkenntnisse in JavaScript sowie HTML, CSS, HTTP/REST oder vergleichbaren Technologien und Frameworks sind erwünscht. Erfahrungen mit den verwendeten Technologien (Frontend: ReactJs, Backend: NodeJS, Express, Mongoose/MongoDB) sind ein klares Plus.

Die Aufgaben ermöglichen es Ihnen, Erfahrung mit einem modernen Technologie- Stack zu sammeln, System- und Programmierkenntnisse zu erweitern und diese in einem Anwendungskontext anzuwenden. Zusätzlich bietet Ihnen das interdisziplinäre Themengebiet eine ideale Möglichkeit, weitere Anwendungsmöglichkeiten der Informatik zu erkunden.

Der Arbeitsort ist in der Altstadt in der Karlstraße 5, die Arbeitszeiten sind flexibel. Geplant ist eine Einarbeitungszeit mit möglicher Vertragsverlängerung nach 3 Monaten. Die gewünschte Beschäftigungsdauer beträgt mehr als 1 Jahr.

Interessierte Studierende melden sich bitte unter Angabe bisheriger Erfahrungen unter: thbw@hadw-bw.de.

Rückfragen zur Tätigkeit können an Daniel Degen  daniel.degen@hadw-bw.de  gerichtet werden.

Wir bieten Ihnen flexible Arbeitszeiten, ein interessantes Arbeitsfeld und eine angenehme Arbeitsatmosphäre.
Wenn Sie engagiert und teamfähig sind, freuen wir uns über Ihre Bewerbung.
Schwerbehinderte Bewerber*innen werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt.