Klimaneutralität 2040 - nötig, möglich, durchsetzbar?!

Eisblock
Auswärtige Sitzung in Hohenheim

Welche Empfehlungen ergeben sich anhand der neuesten Klimaprojektionen für Europa? Diese und andere Fragen werden von Volker Wulfmeyer (Hohenheim) und Hartmut Graßl (Hamburg) diskutiert.

 

Prof. Dr. Volker Wulfmeyer leitet das Institut für Physik und Meteorologie an der Universität Hohenheim in Stuttgart und befasst sich u.a. mit der Modellierung von regionalen Klimaveränderungen, Rückkopplungseff ekten einer sich verändernden Vegetation auf das Klima und der genaueren Vorhersage von Extremwetterereignissen. Er setzt sich bereits seit vielen Jahren engagiert für den Klimaschutz ein und sagt: „Die Klimakrise ist eine existentielle Bedrohung für die Menschheit. Und die Politik muss endlich angemessen reagieren.“ (Zitat aus einem Interview der Universität Hohenheim vom 28.06.2019).

Prof. Dr. Dr. h. c. mult. Hartmut Graßl ist emeritierter Hochschullehrer der Universität Hamburg sowie ehemaliger Direktor des Max-Planck-Instituts für Meteorologie. Unter anderem war er Direktor des Weltklimaforschungsprogramms (WCRP) bei der World Meteorological Organization in Genf und Mitglied im „Wissenschaftlichen Beirat der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen“ (WBGU). Der renommierte Klimaforscher warnte bereits in den 80er Jahren vor einer Klimaerwärmung. „Die Politik orientiert sich eher an unteren Schätzungen, wie stark die Klimakrise wird. Klar ist aber schon jetzt, dass ein Drittel des globalen Eises abschmelzen wird“, stellt Hartmut Graßl fest. (Zitat auf Klimareporter.de vom 16.06.2019).

Programm

Anmeldung: Veranstaltung@hadw-bw.de (Stichwort „Sitzung-Hohenheim2019“)

 

Termin
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