Ökologiepreis der Viktor-und-Sigrid-Dulger-Stiftung

Preisträger 2020

 

Zoth

 

Der diesjährige Preisträger ist der Verwaltungsrichter Dr. Peter Zoth.
Er untersucht in seiner prämierten Arbeit rechtliche Instrumente für das Dürre-Management in Spanien und Baden-Württemberg unter besonderer Berücksichtigung des Wasserrechts. Ausgangspunkt dieses Vergleichs verschiedener Rechtssysteme ist die Frage, inwiefern das bereits stark auf den Umgang mit Dürreperioden ausgerichtete spanische Wasserrecht als Vorbild für Rechtsvorschriften in Hinblick auf Dürreepisoden der nahen Zukunft in Baden-Württemberg sein kann. Hiermit reagiert die Arbeit auf abschätzbare Folgen des Klimawandels und gibt zugleich einen Handlungsrahmen vor, der ihre ökonomischen und humanitären Folgen begrenzen könnte.

Dr. Peter Zoth ist seit 2018 Richter auf Probe am Verwaltungsgericht Stuttgart.

Die bisherigen Preisträger finden Sie hier.

 

Wer hat den Preis gestiftet?

Prof. Dr. h.c. Viktor Dulger hat 2006 auf Anregung des Ver­­­­eins zur Förderung der Heidelberger Akademie der Wissenschaften e.V. einen Forschungspreis der Viktor-und-Sigrid-Dulger-Stiftung zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses im Land Baden-Würt­tem­­berg gestiftet. Dieser dient dazu, den wissenschaftlichen Nachwuchs zu ermutigen und herausragenden wissenschaftlichen Leistungen die ihnen gebührende Anerkennung zu sichern.

Für wen und für was?

Der Preis - ursprünglich wissenschaftlichen Arbeiten aus dem Bereich der Technikwissenschaften einschließlich technikbezogener Arbeiten aus benachbarten Fächern vorbehalten - wird seit 2013 für wissenschaftliche Arbeiten aus geistes-, sozial- und natur- sowie ingenieurwissenschaftlichen Fächern, die sich mit Umweltproblemen und deren Lösung befassen, vergeben. Die vorgeschlagenen Arbeiten sollen von einer Hochschule oder einem Forschungsinstitut des Landes Baden-Württemberg als wissenschaftliche Leistung angenommen und in den jeweils vergangenen zwei Jahren publiziert oder zur Publikation eingereicht worden sein. Die für die Preisverleihung vorgeschlagenen Wissenschaftlerinnen oder Wissenschaftler sollen nicht älter als 35 Jahre alt sein. Sind mehrere Wissenschaftler oder Wissenschaftlerinnen an der ausgezeichneten Arbeit maßgeblich beteiligt, so kann der Preis zu gleichen Teilen zugesprochen werden.

Wer darf vorschlagen?

  • die ordentlichen Mitglieder der Philosophisch-historischen und der Mathematisch-naturwissenschaftlichen Klasse
  • Eigenbewerbungen sind ausgeschlossen

Dotierung

Jährlich verliehener Preis von 10.000 €.

Einzureichende Unterlagen

Nominierungsschreiben, Lebenslauf und Publikationsliste des oder der Nominierten, zu prämierende Arbeit. Bei elektronischer Einreichung bitte als eine PDF-Datei versenden.